Fideler Tourstart am Big Eleven Schänis

Am Big Eleven in Schänis haben wir die Fasnachtssaison 2016 mit Pauken und Trompeten eröffnet. Ein letztes Mal haben wir unser „Joki-Gwändli“ ausgeführt. Mü fand seine Hosen nicht mehr und die Oberguggerin vermisste plötzlich ihre Jacke – ein neues Tenue muss her, ganz klar. Man darf also schon mal gespannt sein. Nächste Woche steht die Hauptversammlung auf dem Programm. Am Sonntag backen wir dann Berliner am Chappler Adventsmärt und schenken Glühwein & Glühmost aus. Anfang Dezember gehen wir ins legendäre Probeweekend und Mitte Januar 2016 starten wir dann richtig in die neue Fasnachtssaison. Bis dann, eure Fidelianer.

Wenn Fidelianer reisen…

Erstmals in der 41-jährigen Vereinsgeschichte unternahm die Guggenmusik Absolut Fidelia aus St. Gallenkappel eine zweitägige Vereinsreise. Für einmal wurden die Instrumente zu Hause gelassen und die Kameradschaft bei verschiedensten Aktivitäten genossen. Nach einer ersten Stärkung und „Zwipf-Sack-Verteilete“ fuhr die fidele Truppe mit zwei Kleinbussen ins Berner Seeland. Dort erwartete die Gugger eine Rebberg-Besichtigung inklusive Dorfführung und Weinprobe. Nach dem Mittagessen übten sich die Gugger bei schönstem Herbstwetter beim „Swin-Golfen“. Diese Spielart wurde in Frankreich erfunden und ähnelt dem klassischen Golf-Spiel. Alle Fidelianer waren voller Elan dabei; das Hole-in-One hatte dann aber doch niemand geschafft. Am Abend mischten sich die St. Galler unter die Besucher am Weinfest in Erlach. Schnell wurden Kontakte geknüpft und auch spontane Gesangseinlagen durften natürlich nicht fehlen. Am Sonntag erwartete die Guggenmusiker eine Degustation der anderen Art. Das Val-de-Travers ist bekannt für seine Absinth-Brennereien. Im 18. Jahrhundert wurde die berühmte grüne Fee im Val-de-Travers erfunden. Im Jahr 1910 folgte dann ein Verbot, dem Brennen tat es jedoch keinen Abbruch, es wurde schwarz weitergebrannt. Seit 2005 konnten die Brenngeräte raus dem Versteck geholt werden, denn die Substanz wurde legalisiert. Seitdem gibt es in dieser Region zahlreiche Brennereien, wo Liebhaber der grünen Fee eine Vielzahl von Spezialitäten finden. Später stand dann ein Natur-Plausch beim Creux du Van auf dem Programm. Ein Spaziergang mit genialer Aussicht – diese Felsformation war sehr eindrücklich. Müde, aber glücklich wurde dann die Heimreise angetreten. Andrea Raymann und Rolf Müller hatten ein perfektes Reiseprogramm zusammengestellt; dieser Ausflug wird allen in allerbester Erinnerung bleiben. Die nächste Fasnachtssaison naht Und bereits laufen die Vorbereitungen für die nächste Fasnachtssaison. Neue Gwändli wurden genäht und die neuen Grinde erhalten schon bald den finalen Ansprutz. Im November spielt die Guggenmusik Absolut Fidelia am Saisoneröffnungsanlass „Big Eleven“ in Schänis. Später folgen dann Hauptversammlung sowie die Teilnahme am Chappler Adventsmärt mit Glühwein und Berliner. Und schlussendlich folgt das Probeweekend, bevor dann die Fasnachtssaison im Januar 2016 offiziell startet.

Abschlussweekend Wartau

Wartau – Nun stand also unser letztes Fasnachtsweekend der Saison 2015 auf dem Plan. Edi und Tamara fuhren die fidele Truppe ins Rheintal. Dort platzierten wir Schlafsack und Necessaire fein säuberlich in der grossen Halle. Später starteten wir mit dem Monsterkonzert und trafen unsere Schänner Freunde. Danach folgte die Konzerttournee auf verschiedenen Plätzen und in den Lokalen. Irgendwann morgens früh lagen die meisten Fidelianer artig in ihren Schlafsäcken. Andere wiederum suchten sich eine private Unterkunft, wo endlich wieder mal zünftig nachgeschlafen werden konnte und fürstlich gefrühstückt wurde. Am Sonntag leistete unsere langjährige Schmink-Crew ihren letzten Schminkeinsatz, merci vielmol Evi, Ramona & Tamara. Am Nachmittag absolvierten wir den Umzug und genossen nochmals das fidele Musizieren. Am späten Nachmittag fuhren Schmügi und Tamara die müden Gugger nach Hause. Zum Abschluss trafen wir uns zu einem Schluss-Schlumi in der Krone – dort liessen wir wehmütig die vergangene Saison Revue passieren. Es war genial. Herzlichen Dank allen Mitbeteiligten. Ab sofort muss der Ausgang wieder selber organisiert werden…

Fidelia in Gundelsheim

Gundelsheim 16./17. Februar 2015 – Chauffeur Sepp Raymann wartete pünktlich um 06.00 auf uns… alle Instrumente, Grinde und Taschen wurden fein säuberlich gestapelt und in den Car einsortiert. Kurz vor Mittag trafen wir dann in Gundelsheim ein – danach ging’s Schlag auf Schlag: Schminken, Umzug Nr.1 laufen, Fahrt zum Start des zweiten Umzuges, Umzug Nr. 2 absolvieren, obligater Rosé testen, Zmittag nachholen, Auftritt auf der Bühne bei den Hassmersheimern und Käse übergeben. Danach gab’s Znacht und später einen tollen Auftritt am Rosenmontagsball. Dann wurde zünftig gefeiert zu der lässigen Partyband und Caipi für EUR 6.00 geschlürft. Am Dienstag waren die fidelen Geister etwas geschafft. Die fidele Tournee seit Donnerstag scheint erste Ermüdungserscheinungen hervorzurufen. Nach einem Platzkonzert für’s Radio SWR4 folgte der tolle Apéro im Garten. Danach warteten wir als Nr. 52 auf unseren Umzugsstart. Es hatte ganz viele Zuschauer am Umzugsrand – das ist wirklich immer wieder eindrücklich. Später waren wir am Empfang im Ratshaus, schlürften Cüpli und überreichten einen halben Laib Käse – danke Rolf Steiner für’s Herstellen. Sogleich folgte der Abschlussauftritt in der Halle, bevor wir alle Fidelianer zusammensammelten und wieder nach Hause reisten. Es war einmal mehr supertoll in Deutschland, Titelseiten-Foto in zwei deutschen Zeitungen inklusive. Und jetzt kommt definitiv das Schlussweekend – im SG Rheintal. Bis dann.

Fasnacht Walde

15.02.2015, Walde – Wir flüchteten vor dem hartnäckigen Nebel und Mämf fuhr uns zu unseren Nachbarn nach Walde. Es erwartete uns viel Sonnenschein und eine gute Stimmung. Die Gesangseinlagen im Hexenpub, Luftschutzkeller und der Festwirtschaft fanden guten Anklang. Einige erinnerten sich zurück – schliesslich wurde das einstige Schulzimmer in eine tolle Festwirtschaft verwandelt. DJ-Sound und das Schnapszahldatum führten dazu, dass einige Fidelianer das Zeitgefühl völlig verloren hatten und erst frühmorgens nach Hause gingen… Hopp, hopp, jetzt musste man jedoch pressieren – schliesslich wartete der Car nach Deutschland bereits um 06.00 auf die fidelen Frühaufsteher, hui hui hui.